Trafikförvaltningen – Roslagsbanan

Roslagsbanan war Schwedens erste elektrische Eisenbahn. Sie verläuft über eine Strecke von fast 70 km und ist schmalspurig.

Lösungen

  • Cactus TMS

Lösungen

  • Cactus TMS

Technische Details

  • Eröffnet: 1885
  • Gleislänge: 88 km
  • Spurweite: 891 mm
  • Wagentyp: X10p, UBp, UBxp
  • Anzahl Stationen/Haltestellen: 39
  • Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h
  • Anzahl Wagen: 10
  • Anzahl Weichen: 132
  • Streckenlänge: 76 km
  • Anzahl Signale: 132
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Roslagsbanan

Roslagsbanan war Schwedens erste elektrische Eisenbahn. Sie verläuft über eine Strecke von fast 70 km und ist schmalspurig. Als die Stilllegung drohte, entschied sich der Eigentümer SL (Stockholm Transit) für eine umfassende Modernisierung der Züge, eine Renovierung der Stationen sowie neue Gleise und Schwellen. In diesem Zuge wurde auch das 30 Jahre alte Automatisierungssystem gegen modernste Technik ausgetauscht.

Anfang der 1990er-Jahre wurde Cactus Automation mit der Lieferung eines neuen Verkehrsmanagementsystems betraut. Durch die laufenden Verbesserungen der Strecke, etwa neue Stellwerkssysteme, konnte Cactus seine Flexibilität und seinen Einfallsreichtum unter Beweis stellen.

Ein einziger Standort
Die Überwachung erfolgt von einem Kontrollraum an der Östra Station aus. Sechs zusammen angeordnete Bildschirme bilden eine Übersicht über die gesamte Strecke.
Jede Station ist direkt mit dem zentralen System an der Östra Station verbunden. An jeder Station befindet sich entweder eine SPS und ein Relaisstellwerk, oder die Stationen werden mit einem elektronischen Stellwerk ausgestattet. Insgesamt werden rund 3.700 Meldungen und 2.300 Befehle verarbeitet.

Ein System über das Gewöhnliche hinaus
Die Basis des Systems bilden herkömmliche Fernstellwerksfunktionen, d. h. die Fernsteuerung und Rückmeldung aller Stationen.

Doch das System kann noch weit mehr:

  • Fahrplanverfolgung und Berichterstattung. Ankünfte und Abfahrten werden protokolliert und mit den jeweiligen Fahrplänen verglichen. Verspätungen (ebenso wie verfrühte Abfahrten) werden im Protokoll vermerkt und in der Anzeige dargestellt.
  • Automatische Fahrwegstellung. Auf Grundlage der Fahrpläne und der tatsächlichen Verkehrslage gibt das System die passenden Fernsteuerbefehle für den betreffenden Zug aus. Selbstverständlich können Fahrdienstleiter jederzeit auf manuelle Steuerung umschalten, wenn sie dies für nötig halten.
  • Rekonstruktion bei Betriebsstörungen. Praktisch jede Aktion des Systems wird automatisch protokolliert. Im Falle eines Vorfalls lässt sich der Ereignisablauf erneut abspielen. Ereignisse können Schritt für Schritt wiedergegeben werden, sodass sich jeder Aspekt des Vorfalls am Bildschirm und im Protokoll nachvollziehen lässt.